
Villach hat von Anfang an mit viel Druck gespielt. Wir haben etwas gebraucht, um uns darauf einzustellen. Und unsere vielen Strafen zu Beginn waren da auch nicht hilfreich. Aber in Villach ist es immer schwierig.
Gescheitert sind wir wohl an der VSV-Defensive und da speziell an Goalie Prohaska – der hat wieder unglaublich gehalten.
Nach dem Fight vom Mario Scalzo gegen Niki Petrik ist die Partie etwas ruhiger geworden. Unser Team hat gezeigt, dass wir uns nicht alles gefallen lassen und auch zurück schlagen können. Die Partie war hitzig, da ist es manchmal schwer die Übersicht zu bewahren.
Aber Provokationen und Fights gehören eben dazu, da darf man sich nicht aus dem Konzept bringen lassen. Ich hab den Mario noch nie Schlägern sehen, er hat sich aber super gemacht und den Kampf auch klar gewonnen, mein ich. Der VSV-Spieler hat sicher mehr Schrammen im Gesicht als er.
Der Haupt-Schiedsrichter war sicher mit Schuld an der gehässigen Partie. Der hatte das Spiel gar nicht im Griff. Er hat nicht konsequent gepfiffen.
Vor einer vollen Halle, wie in Villach, zu spielen, ist auch für uns toll. Selbst wenn die Fans
dich ausbuhen, es motiviert dich doch. Das ist auch in Wien und Linz so. Wenn du den Druck von der Tribüne spürst, da macht das Spielen einfach mehr Spaß.
Euer Victor