
Neun Schultage noch bis zur Abschlussprüfung, und der Stress wird nicht weniger. Aber zumindest habe ich die letzten Schularbeiten alle positiv abgeschlossen, das lässt mich ruhiger schlafen. In Englisch und Informatik hatte ich einen soliden Vierer, in Rechnungswesen sogar einen Zweier.
Wenn ich gerade mal nicht lerne, dann steht natürlich Sport am Programm. Wunderbar, denn so krieg ich zumindest ein bisschen Sonne ab. Noch ist es vor allem Krafttraining und Koordination. Mit Rollerblades über Hürden hupfen und so. Ab Juni geht’s dann wieder mit Skispringen los.
Da könnte es ja bald einige Veränderungen geben, momentan wird die neue Regelung mit dem Koeffizienten diskutiert. Im Klartext: Die FIS überlegt, Schanzen künftig mit einem gewissen Koeffizienten auszustatten und dann auch Anlauflängen während eines Durchgangs zu ändern, ohne die bisherigen Springer neuerlich an den Start gehen zu lassen.
Find ich allerdings nicht so gut. Denn erstens wird es für die Zuschauer dadurch viel undurchsichtiger. Und zweitens geht es dann nur mehr ums Weitenjagen, da kommt zu viel Spekulation und Kalkül in den Sport. Skispringen soll ja nicht die Formel 1 werden.
Bei mir steht jetzt gleich eine Stunde Outdoor-Action an. Nein, kein Inlineskate-Session oder so, ich habe einen Termin beim Fahrsicherheitstraining. Den Führerschein hab ich ja schon länger in der Tasche, jetzt geht es darum, auch mal Extremsituationen hinterm Steuer auszutesten. In diesem Sinn: Guten Rutsch, ähm, Schleuderer!
Bis bald,
Euer Gregor
P.S.: Herzlichen Glückwunsch an Red Bull Salzburg! Habe die Saison mitverfolgt und nie am Erfolg gezweifelt. Und der wird jetzt international in der Champions League fortgesetzt!