
Was ist ein Poetry Slam eigentlich? „Es ist ein
Wettstreit um die Gunst des Publikums. Mitmachen kann wirklich jeder. Ob Lyrik, Rap, Mundart oder
Kabarett - alles ist erlaubt. Man darf keine Hilfsmittel, außer einem Textblatt, bei sich
haben. Alles was du hast ist deine Sprache und deine Gestik.", so
Mietze Medusa. Die Godmother des lyrischen
Wettstreits in Österreich war 2009 die Schirmherrin der
Veranstaltung in Mayrhofen.
„Die Bühne ist offen,
beschränkt sind die Vortragenden nur durch ein Zeitlimit. Die Jury wird aus Leuten aus dem
Publikum gebildet.", erklärt die Organisatorin der
österreichischen Poetry Slam-Meisterschaften weiter. „Am Ende jedes Slammers vergibt die Jury Punkte für die Performance auf der Bühne. Wer am Ende die meisten Zähler hat, gewinnt."
Poetry Slam entstand in den Siebziger
Jahren In Chicago und fand vor rund zehn Jahren seinen Weg in den
deutschsprachigen Raum. Die Gemeinde in Deutschland, Österreich und der
Schweiz wächst stetig. Immer mehr Leute interessieren sich dafür.
Doch was
hat Poetry Slam mit Snowboarden und Skateboarden, wie beim Wängl
Tängl, zu tun? „Die Boarder haben alle respektvoll, entspannt und
gut gelaunt zugehört. Vielleicht liegt das daran, dass die Slammer
sich ihrer Sache genau so intensiv widmen, wie die
Boarder-Community ihrer.", so Mietze Medusa auf die Frage des gemeinsamen
Nenners zwischen Poetry Slam und Brettartisten. „Und was denn
Boardern sicher gefällt: es ist ein Wettbewerb."
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Fotos: (c) Böhmi