Samstag 13.März 2010 | 06:10
Sports / Snowboarding / Culture / Music / Party

Von daniel kudernatsch am 16.03.2009

Poetry Slam beim Wängl Tängl 2009. Lyrik trifft auf Schlabberhaube, Kabarett auf Baggy-Pants.


Was ist ein Poetry Slam eigentlich? „Es ist ein Wettstreit um die Gunst des Publikums. Mitmachen kann wirklich jeder. Ob Lyrik, Rap, Mundart oder Kabarett - alles ist erlaubt. Man darf keine Hilfsmittel, außer einem Textblatt, bei sich haben. Alles was du hast ist deine Sprache und deine Gestik.", so Mietze Medusa. Die Godmother des lyrischen Wettstreits in Österreich war 2009 die Schirmherrin der Veranstaltung in Mayrhofen.

„Die Bühne ist offen, beschränkt sind die Vortragenden nur durch ein Zeitlimit. Die Jury wird aus Leuten aus dem Publikum gebildet.", erklärt die Organisatorin der österreichischen Poetry Slam-Meisterschaften weiter. „Am Ende jedes Slammers vergibt die Jury Punkte für die Performance auf der Bühne. Wer am Ende die meisten Zähler hat, gewinnt."

Poetry Slam entstand in den Siebziger Jahren In Chicago und fand vor rund zehn Jahren seinen Weg in den deutschsprachigen Raum. Die Gemeinde in Deutschland, Österreich und der Schweiz wächst stetig. Immer mehr Leute interessieren sich dafür.

Doch was hat Poetry Slam mit Snowboarden und Skateboarden, wie beim Wängl Tängl, zu tun? „Die Boarder haben alle respektvoll, entspannt und gut gelaunt zugehört. Vielleicht liegt das daran, dass die Slammer sich ihrer Sache genau so intensiv widmen, wie die Boarder-Community ihrer.", so Mietze Medusa auf die Frage des gemeinsamen Nenners zwischen Poetry Slam und Brettartisten. „Und was denn Boardern sicher gefällt: es ist ein Wettbewerb."

www.aesthetiker.com

Fotos: (c) Böhmi




widget pipop whleft
RECENT VIDEOS
widget pipop whright

Bitte installieren sie Flash Player 9 oder neuer, um diesen Videoplayer zu verwenden.

skyscraper